Zutaten:
- 1 mittelgroßer Wirsing
- 100 g ger. Bauch (Speck)
- 200 ml Sahne
- Sonnenblumenöl
- Muskatnuss
- Salz
- Pfeffer
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Zubereitung:
Zuerst bringt man in einem großen Topf viel Salzwasser zum Kochen.
Währenddessen schneidet man grob den Strunk aus dem Wirsing und entfernt schadhafte
Deckblätter.
Dann legt man den Krautkopf mit der Strunkseite nach oben ins kochende Wasser und
lässt ihn solange kochen bis sich die ersten Blätter lösen.
In der Zwischenzeit bereitet man das kalte Wasser zum Abschrecken (Tipp 12) vor.
Nach und nach nimmt man die sich abgelösten Blätter aus dem kochenden
Wasser und gibt sie zum Abschrecken in das kalte Wasser. Nach dem Abschrecken lässt
man die Blätter abtropfen.
Lösen sich die Blätter nicht mehr von selbst ab, muss man etwas nachhelfen.
Eventuell muss man den Strunk erneut ausschneiden. (Dazu muss man aber den Wirsing
aus dem Topf nehmen.)
Ist der Wirsingkopf völlig entblättert nimmt man die 8 größten
und schönsten Blätter und legt sie beiseite um sie später für ein
anderes Gericht, wie z.B. Wirsingröllchen oder Wirsingtorte zu verwenden. Man
kann sie problemlos einfrieren.
Nun entfernt man von dem geräucherten Bauch (Tipp 8) die Schwarte und die Knorpel
und schneidet ihn in kleine Würfel.
Danach brät man die Würfel in etwas Öl in einem Topf knusprig.
Anschließend gießt man die Sahne dazu und würzt mit viel frisch
geriebener Muskatnuss, Salz und frisch geschrotetem Pfeffer.
Dann entfernt man von den Wirsingblättern die dicke Mittelrippe und schneidet
sie in mundgerechte Quadrate oder Streifen.
Sind alle Blätter vorbereitet, gibt man sie in die Sahne und lässt sie
unter rühren so lange köcheln, bis sie die gewünschte Bissfestigkeit
erreicht haben.
Wirsinggemüse in Sahne mit Speck eignet sich als Beilage zu Schweine- oder
anderen Braten. Man kann es auch als kleines Gericht mit Salzkartoffeln oder einem
Baguette reichen.
Die Tipps kann man im Buch nachlesen.
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