- Viel Zeit spart man, wenn man die zum Eindicken benötigte
Mehlbutter in kleinen Stückchen eingefriert. Man kann sie auch in gefrorenem
Zustand verwenden. Dazu verknetet man 100 g weiche Butter mit 100 g Mehl. Dann streicht
man die Mehlbutter dünn auf eine große Platte oder einen großen
Kunststoffdeckel und gefriert dieses ein. Danach zerbricht man die gefrorene Mehlbutter
in kleine Stückchen und bewahrt sie so im Gefriergerät auf.
- Um die Gerichte von unnötigem Fett zu befreien, gibt es
mehrere Möglichkeiten. Bei Fleisch kann man alles sichtbare Fett abschneiden.
Gekochte Gerichte kann man auskühlen lassen und die entstandene Fettschicht
abheben. Um warme Saucen zu entfetten gibt es sogenannte Fettkännchen, bei
denen der Auslauf unten angebracht ist und man so das oben schwimmende Fett abfangen
kann.
- Beim Anbraten immer nur kleine Portionen verwenden, sonst ist
die Hitze zu gering, um die Poren zu schließen und Flüssigkeit tritt
aus. Das gilt für Fleisch und Fisch ebenso wie für Pilze und Gemüse.
- Achtung beim Quittenschälen, denn Quittensaft erzeugt
hartnäckige Flecken.
- Bei Fischfilets sollten immer vor dem Zubereiten die Gräten
mit einer Pinzette herausgezogen werden.
- Oft nimmt man getrocknete Kräuter und da empfehle ich
sie zu ribbeln, das heißt dass man sie unmittelbar vor dem Verwenden zwischen
den Handflächen zerreibt. Dadurch vergrößert sich die Oberfläche
und der Geschmack und der Geruch werden intensiver, weil an den neuen Bruchstellen
die ätherischen Öle austreten. Ebenso intensiviert sich ihr Geschmack,
wenn man sie ganz kurz anröstet.
- Zum Anbraten ist Butter schlecht geeignet, da sie zu schnell
verbrennt. Soll es doch einmal unbedingt Butter sein, gibt man vorher etwas Öl
in die Pfanne. Damit verhindert man das allzu schnelle Schwarzwerden der Butter.
Das ist nur eine kleine Auswahl meiner Tipps. Im Buch sind 70 Tipps nachzulesen.
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